Mehr als 90 Besucher beim "Jazz in den Mai"
Ute Schäfer lost Gewinner des Preisrätsels aus / Otto Hilff und das "Jazz-Sündikat" sorgen für die richtige Musik
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„Da war ich ja noch nie“, scherzt Waltraud Steinkühler unter dem schallenden Gelächter der im Kastanienkrug versammelnden Teilnehmer des „Jazz in den Mai“ der SPD-Oerlinghausen. Ausgerechnet eine Fahrt nach Düsseldorf hatte die Frau des ehemaligen Landtagsabgeordneten Horst Steinkühler beim Gewinnspiel abgeräumt, wobei sich Landtagsabgeordnete Ute Schäfer als Glücksfee zu Verfügung gestellt hatte.
Etwa 90 Menschen waren in den Kastanienkrug gekommen, um zu den Klängen des „Jazz-Sündikats“ mit Otto Hilff an der Spitze gemeinsam in den Mai zu Jazzen. Bei den fetzigen Rhythmen ließen sich einige nicht lange bitten und machten die Tanzfläche unsicher. Andere verfolgten das Geschehen lieber vom Rand, unterhielten sich oder wippten mit Füßen und Hüfte locker im Takt der Musik. Viele nutzten die Gelegenheit und suchten mit der Landtagsabgeordneten Ute Schäfer, die trotz vollen Terminkalenders erst kurz vor Ende der Veranstaltung gegangen war, das Gespräch. Ihr glückliches Händchen bewies die stellvertretende Vorsitzende der NRW SPD, als sie die Preisträgers des Gewinnspiels ausloste. Dazu hatten die Teilnehmer auf einem Zettel Fragen zur Kommunalwahl beantworten müssen, die natürlich mit dem Abschneiden der SPD zu tun hatten. Von 69 abgegebenen Zetteln waren 66 gültig. „Das sind mehr als 90 Prozent“, sagt Volker Neuhöfer, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Oerlinghausen. „Ute, wenn Du am 9. Mai mit solch einem Ergebnis in den Landtag einziehst, dann haben wir alle hier kommendes Jahr beim Jazz in den Mai die Getränke frei“, sorgte Neuhöfer für einen Lacher des Publikums. Aus dessen Reihen wurden nacheinander die Gewinner von Oerlinghausen-Tassen, Freibad-Saisonkarten, Segelflügen sowie Fahrten nach Düsseldorf und Berlin nach vorne gebeten. Den Hauptpreis, eine Fahrt in die Bundeshauptstadt mit Besuch des Reichstags, hatte Annette Gartemann gewonnen, die schon genau weiß, wen sie mitnehmen wird. Da hat sie Waltraud Steinkühler etwas voraus: „Ich muss mal schauen, wer mich begleitet“, scherzt sie, womit ihr erneutes Gelächter sicher war.